
geboren und verloren
es stürmte eine Kinderscharmir bitter weinerlich entgegen
sie plapperten recht sonderbar
und baten mich um ihren Segen
ich fragte sie, was sei geschehen
was tät dem Herzchen weh und wund
sie wären lauter Worte die vergehen
bräch an die erste Morgenstund
da wurde mir bewusst und klar
manch Zeilenkinder in der Nacht
die wortreich ich im Traum gebar
-der Tag hat sie mir umgebracht
Kommentare zu 'geboren und verloren'
23.03.10 17:49:40
Name: Rosanna
Betreff: Herzlichen Dank, Edina
wie freue ich mich, dass du mal wieder den Weg hierher gefunden hast und dir mein Gedicht so gut gefällt!! Vielen vielen Dank :-)
Lieben Gruss zurück
Rosanna
23.03.10 17:45:50
Name: Rosanna
Betreff: Danke vielmals , lieber Hans Peter
Herzlichen Dank, auch für die wunderbaren Worte des Lobes an mich. Fühle mich überaus geehrt!
Herzlichst, Rosanna
23.03.10 11:42:32
Name: Edina
Betreff: geboren und verloren
das ist ein faszinierendes Gedicht und ich bin immer wieder begeistert auf was für Ideen du kommst. Aber sehr treffend geschrieben.
LG Edina
07.03.10 09:58:11
Name: Hans-Peter
Betreff: geboren und verloren
gekonnt mit Gefühl setzt Du zwei Probleme in einem Gedicht um. Zum einen geht es doch mir genau so. Gedanken, die ich gerne in einen text aufnehmen möchte, gehen mir wieder verloren, weil nichts Schreibbares in meiner Nähe. Na, meistens kommen einem diese wertvollen Zeilen wieder in den Sinn.
Zum anderen, Kinder, ja, wie so oft und immer mehr werden auf dieser Welt Kinder geboren, die dann gleich wieder "vergessen" werden. Verloren müssen sie heranwachsen und nur all zu oft bleibt ihnen nichts als Elend.
Ein sehr schönes Gedicht, großartig und subtil geschrieben.
Herzlichst und alles Liebe
Dein Lyrikfreund Hans-Peter
06.03.10 19:03:09
Name: Rosanna
Betreff: Edeltrud
Ja, von der Warte aus betrachtet , ja wirklich ,stimmt..wahrscheinlich hat das Bild auch dazu beigetragen. Nun freue ich mich unsagbar und danke dir nochmals gaanz herzlich!!
Liebste Grüße in deinen Samstagabend
von deiner Lyrikfreundin Rosanna
06.03.10 18:38:51
Name: Edeltrud Wisser
Betreff: Rosanna
doch, ich hatte dich schon richtig verstanden. Vieles geht verloren so auch unsere Wortgedanken die wir gerne niederschreiben wollen. Ich bezog mich nur in dem Kommentar auf die Kinder, da dein Gedicht, für mich persönlich, nicht nur eine Gedankenverknüpfung, die du anstrebtest, darstellt, sondern auch einen gänzlich realen Bezug, so gekonnt hast du es geschrieben, dass man dies vermochte. Bei beidem kommt Wehmut auf.
Liebste Grüße zu dir, von deiner Lyrikfreundin Edeltrud
06.03.10 18:21:39
Name: Rosanna
Betreff: geboren und verloren
Liebe Grüße, Rosanna
06.03.10 18:19:14
Name: Rosanna
Betreff: geboren und verloren
Mein Gedicht sollte eine Assoziation beinhalten > eine bewusste Verknüpfung > weinende Kinder, > meine verloren gegangenen Worte,. Du kennst das sicher, in Träumen ersinnt man Reime, Gedichte..man möchte sie festhalten..und am Morgen sind sie entschwunden. Unsere Werke sind so gesehen unsere geistigen Kinder..
Lass dich auch von mir umarmen, meine wunderbare Poetinnenfreundin
06.03.10 17:48:07
Name: wolfgang
Betreff: Wunderschön
Liebe Wochenendgrüße von Wolfgang
06.03.10 15:29:11
Name: Edeltrud Wisser
Betreff: geboren und verloren
welch tiefgehend und anrührendes Gedicht von dir.
Deine Worte greifen ins Herz, ebenso wie das Schicksal vieler Kinder, die keine Zukunft haben, die Menschen ihnen sie nicht schenken, obschon sie unser aller Zukunft sind.
Liebste Grüße zu dir, und lass dich umarmen,
von deiner Lyrikfreundin Edeltrud




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